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Geschichte

 

Die älteste geschriebene Quelle, in welcher Raszków erwähnt wurde, stammt aus dem 13. Jahrhundert. In einem Schriftstück aus 1246 über das Dorf Janków Zaleśny erscheint Andrzej, der einen Spitznamen Rask hatte. Die älteste Erwähnung über die Siedlung kommt aus 1293. Es sind auch einige Dokumente aus dem 14. Jahrhundert bekannt, die Raszków erwähnen.

Die erste Lokalisierung der Stadt erfolgte unter der Herrschaft von Władysław Jagiełło (1386-1434). Die älteste Lokalisierungsurkunde wurde am 8. Januar 1444 ausgestellt und dieses Datum gilt als die Anfänge vom Stadtexistenz. Im Jahre 1454 wurde die Pfarrei von Raszków gegründet.

Die Stadt befand sich in den Händen von zahlreichen Besitzern: Raszkowski, Zadorski, Kościelski, Chwalczewski, Miłoszewski, Sieniutów,Leszczyński, Milewski, Mycielski und Skórzewski. Im XVI Jahrhundert einer der berühmtesten Besitzer war Stanisław Chwalczewski, der aus Latein ins Polnische die Chronik von Maciej aus Miechów (Miechowity) übersetzte.

Er arbeitete mit dem König Zygmunt Stary und der Königin Bona eng zusammen. Für seinen langen Dienst wurde er so belohnt, dass Raszków seine Stadtrechte wieder gewann.

Ende des 16. Jhr. gehörte Raszków zu den wichtigsten Städten der Region. Die Erzeugnisse der Handwerker aus Raszków hatten einen guten Ruf im ganzen Großpolen. In der Stadt siedelten sich Deut­sche und Juden gern an. Jede Woche fanden hier Jahrmärkte statt, die die Leute auch aus weiter entfernten Gegenden anzogen. Raszków durfte sieben solche Märkte pro Jahr organisieren. Reichste Bürger verbanden Handwerk mit Handel, aber die Mehrheit beschäftigte sich mit Ackerbau.

Im 17. Jahrhundert wurde die Entwicklung der Stadt durch mehrere Brände und plündernde Durchzüge von fremden Armeen gestoppt. Mängel in der Gesellschaftsordnung und Raubsucht unserer Nachbarn führten zum Untergang des polnischen Staates. Bei Raszków wurde während der Konföderation (Barska) eine Schlacht geschlagen. Im Jahre 1795 verschwand Polen aus der Landkarte Europas.

Durch 123 Jahre kämpfte die polnische Bevölkerung um die Wiederentstehung des polnischen Staates und um ihre nationale Identität. Im Jahre 1839 Jan Niemojewski und Wojciech Lipski verursachten, dass ein Landeskasino entstand, das als Diskussionsplatz zum Thema Gegenüberstellung diente. Viele Einwohner von Raszków nahmen sowohl am November-(1830/31) als auch am Januaraufstand (1863) teil. Während des "Frühlings der Völker" (1848) sprengten Preußen auf Aufständigerlager an. Im 19. Jhr., um den nationalen Geist zu stärken und die verkommene Wirtschaft zu retten, sind zahlreiche Gesellschaften entstanden. Man organisierte patriotische Vorträge und Konzerte.

Eines guten Rufs erfreute sich in Raszków die im Jahre 1854 gegründete Schützengesellschaft, Gesellschaft für Volksbildung, Kredit- und Erwerbsgesellschaft, Feuerwehr, Gesanggesellschaft (1899), die im Jahre 1876 eröffnete Volksbank und die Polnische Liga. Seit 1839 gibt es in Raszków die Post und seit 1876 die Apotheke "Zum schwarzen Adler".

Durch viele Jahrhunderte lebten die polnische, die deutsche und die jüdische Bevölkerung reibungslos zusammen. Die Juden hatten ihre Synagoge und ihren Friedhof, die Deutschen dagegen im Jahre 1878 haben auf einer künstlichen Erhöhung ihre evangelische Gemeinde gebaut.

Eine große Tragödie war der Brand der katholischen Kirche im Jahre 1882. Als man eine neue Kirche baute, entdeckte man einen Schatz mit 250 silbernen Münzen aus dem 17. Jahrhundert und einem brandenburgischen Taler aus dem 16. Jahrhundert. Riesige Verdienste für das Verbreiten des Polentums und der Pflege der Glaube hatte ein Priester Kazimierz Jagielski, dank dem im Jahre 1886 eine neue Kirche gebaut wurde.

Anfang des 20. Jahrhunderts installierte man an den Straßen Erdölbeleuchtung und es begann ein kommunales Gaswerk zu arbeiten. Dank dem Engagement des Professors M. Pracki gründete man einen Stadtpark, der den Namen von Tadeusz Kościuszko erhielt.

Die Einwohner von Raszków nahmen an Kämpfen des l. Weltkrieges sowie am

Großpolnischen Aufstand teil. Zu ihrer Ehre erbaute man 1923 auf dem Markt ein Mahnmal.

In der Zwischenkriegszeit gehörten zu den wichtigsten Ereignissen in der Stadt: 1930 die Verleihung dem Marschall Józef Piłsudski des Titels des Ehrenbürgers der Stadt Raszków und 1935 der Besuch vom polnischen Primas August Hlond im Eucharistischen Kongress.

Während des II. Weltkrieges haben die Bewohner von Raszków an Septemberkampagne aktiv teilgenommen. Sie kämpften in Monte Cassino sowie in der Warschauerentstehung. Sie wurden durch die Nazis in den Konzentrationslagern gemordet, und auch durch die Anhänger von Stalin in Katyń. Viele Bewohner in Raszków wurden in Generalgouvernement vertrieben. Nach dem II. Weltkrieg in Raszków funktionierte eine Station des Kapitäns Jan Kempiński - Pseudonym "Błysk", der mit der neupolitischen Wirklichkeit sich nicht abfinden konnte.

Durch die Jahrhunderte wurden die Bewohner von Raszków und Gegenden ihrer Heimat ergeben und pflegten Glaube ihrer Väter.

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